Im Kleinkindalter und im Kindergartenalter ist das Spiel die vorherrschende Form kindlicher Betätigung.
Das Spiel stellt für die Kinder die wichtigste Tätigkeit dar, mit der sie die Welt begreifen, Beziehungen zu anderen aufbauen und sich selbst kennen lernen.


Das Spiel bereichert das kindliche Leben, es bereitet den Kindern Freude und Lust:
- Die Kinder üben sich im Umgang mit anderen, finden Gleichgesinnte, knüpfen Freundschaften.
- Im Spiel hat das Kind die Möglichkeit, mit seinem Innenleben, mit seinen Gefühlen wie Freude, Traurigkeit, Wut, Angst, Begeisterung oder Alleinsein
umzugehen.
- Kinder erleben Stärken und Schwächen, Erfolg und Misserfolg und lernen daraus.
- Im Spiel entwickeln Kinder Kreativität und Phantasie, sie erlernen motorische Fähigkeiten und üben sich in Selbständigkeit und Selbstsicherheit.
- Kinder eignen sich im Spiel neues Wissen und neue Erkenntnisse an, finden Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten heraus.

Das Kind lernt, indem es die Umwelt erkundet und sich aktiv mit ihr auseinandersetzt. Ebenso kann es sich im Spiel von der Umwelt lösen, sich zurückziehen.
Kinder verarbeiten im Spiel alle Erfahrungen und Eindrücke.

Ein Kind lernt beim Spielen.
Es spielt jedoch nie, um zu lernen, sondern weil es Freude an seiner Tätigkeit empfindet. Spielen und Lernen sind folglich untrennbar miteinander verbunden!


Somit ist das Spiel die Grundlage für eine erfolgreiche Bildung.